SELBSTLIEBE - EGOISMUS - NARZISSMUS
Theorie, Supervision, Selbsterfahrung

 


Narziss am Teich.
Pompeji, Haus des Marcus Lucretius Fronto.
Wie wichtig soll/darf man sich selbst nehmen? Wie sehr darf man sich selbst lieben und wann wird das "narzisstisch"?

"Liebe deinen Nächsten mehr als dich selbst"?, "statt dir selbst"?, "wie dich selbst"?: Wie lernt man sich selbst zu mögen?

Phänomenologie und Psychopathologie der Liebe zu sich selbst: Konstruktive und destruktive Formen der Beziehung zu sich selbst.


Heilung durch Liebe? Zum personzentrierten Umgang mit narzisstischen Persönlichkeitsanteilen und unterentwickelter Selbstliebe.

Nach der griechischen Mythologie verschmähte der schöne Jüngling Narziss die Liebe der Nymphe Echo und wurde von Aphrodite damit bestraft, dass er sich in sein Spiegelbild verliebte. Erst die Verwandlung in die Blume gleichen Namens bereitete seinen Qualen ein Ende.

Wir gehen in diesem Workshop - erfahrungsbezogen und theoretisch - Phänomenen wie Ichbezogenheit, Egoismus, Selbstverliebtheit, übersteigerter ("krankhafter") Selbstliebe, Selbstsucht, Autoerotismus, Selbstbefriedigung und anderen Spielarten von Selbstliebe und von Narzissmus nach. Die personzentrierte Persönlichkeitstheorie versteht den introjizierten Mangel an bedingungsfreier Wertschätzung als Quelle jedweder Psychopathologie.

Welcher Verwandlung bedarf es, um der lebenslangen Qual mangelnder Selbstwertschätzung ein Ende zu bereiten?

Hinweis
Das Seminar wird auch zur Fortbildung für PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen empfohlen.
Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums.

Zeit
22. - 23. Oktober 2011: Samstag 13.00 – 21.00 h, Sonntag 13.00 - 17.00 h

Ort
Wien 12., Koflergasse 4/26

Kosten
Frühzahlerpreis (bis 22. 7. 2011) 240 EUR, Normalpreis 265 EUR für IPS-Mitglieder und TeilnehmerInnen am APG-Propädeutikum; sonst Frühzahler 265 EUR, Normalpreis 295 EUR

Anrechenbarkeit
• für alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen des IPS der APG
16 Stunden Wahlpflicht, anrechenbar für Supervision, Selbsterfahrung und/oder Theorie [Fachspezifikum: 1.(a), 2.(b) oder 3.(b)]
• für das Propädeutikum
16 Stunden Supervision oder Selbsterfahrung
• für Fortbildung
im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflichtung) anrechenbar – 16 Stunden

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Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen, die Sie hier finden.

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