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MENSCH WERDEN ... |
Spiritualität wird immer mehr als fundamentale Erfahrungsdimension verstanden –
was aber bedeutet sie genau?
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Spirituelle Erfahrungen gehören zu den prägendsten Erlebnissen und Erkenntnissen
– warum aber ist es oft so schwer, darüber zu sprechen?
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Dem zunehmenden Rückgang organisierter Religion steht die „Rückkehr der Seele“
in das gesellschaftliche Bewusstsein gegenüber – was bedeutet das für
Psychotherapie, Beratung, Supervision und Coaching?
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Erfahrungen von
„Transzendenz“, veränderte Bewusstseinzustände (in so verschiedenen Formen
wie Gegenwärtigkeit/Präsenz, Resonanz, Gruppenerleben, Meditation, Gebet,
rauschartigen Zuständen u.v.a.) rücken in ihrer Bedeutung für
Persönlichkeitsentwicklung und Beratung immer stärker ins Blickfeld — wie sieht
ein seriöser und personzentrierter Umgang damit aus?
Einerseits ist die Rede von einem „Megatrend Spiritualität“ in der Gesellschaft, andererseits zählt das Thema in vielen Therapien, Beratungen und Gruppen zu den am meisten tabuisierten. Was sind unsere "spirituellen Wurzeln"? Aus welchen "Quellen" leben wir? Wie verhält sich die spirituelle Beschäftigung mit sich selbst zu Begegnungen und Beziehungen mit anderen?
Wir versuchen in diesem Workshop - jenseits von Mode und Esoterik - zu erkunden und zu verstehen, worum es bei spirituellen Erfahrungen geht, tauschen unsere spirituellen Erfahrungen aus und erforschen, welche Bedeutung sie in unserem Leben und dem unserer KlientInnen haben. Das berührt die Bereiche Selbsterfahrung, Supervision und Theorie gleichermaßen.
Literaturhinweise
P. F. Schmid, Im Anfang ist Gemeinschaft, Stuttgart (Kohlhammer) 1998
P. F. Schmid, In the beginning there is community'. Implications and challenges.
Norwich (Norwich Centre Occasional Publication Series) 2006
B. Thorne, Person–centred counselling. Therapeutic and spiritual dimensions,
London (Whurr) 1991
B. Thorne, Person-centred counselling and Christian
Spirituality. The secular and the holy, London (Whurr) 1998
J. Moore & C. Purton, Spirituality and counselling. Ross-on-Wye (PCCS Books)
2006
Hinweis
Das Seminar wird auch zur Fortbildung für
PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und
SupervisorInnen empfohlen.
Fort- und
Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort-
und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums.
Zeit
11. - 12. Dezember 2010: Samstag 13.00 – 21.00 h, Sonntag 13.00 - 17.00 h
Ort
Wien 12., Koflergasse 4/26
Kosten
Frühzahlerpreis (bis 11. 9. 2010) 235 EUR, Normalpreis 260 EUR für
IPS-Mitglieder und TeilnehmerInnen am APG-Propädeutikum; sonst Frühzahler 260 EUR, Normalpreis 290 EUR.
Anrechenbarkeit
• für die Aus-, Fort- und
Weiterbildungen des IPS der APG
Alle Aus- und Weiterbildungen: Selbsterfahrung, Supervision
oder Theorie [Fachspezifikum: 1.(a), 2.(b) oder 3.(b)] Wahlpflicht 16 Stunden
• für das Propädeutikum
Selbsterfahrung und/oder Supervision Wahlpflicht: 16 Stunden
• für alle Aufnahmeverfahren
16 Stunden Selbsterfahrung
• für Fortbildung
im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und
Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflichtung)
anrechenbar: 16 Stunden
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Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen, die Sie hier finden.